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Vorbereitungen für Dein Pferdefotoshooting

Euer Shooting ist Zeit für Euch, für dich und dein Pferd, deinen treuen Partner und Freund.

Deshalb ist es mir total wichtig, dass wir die Zeit auch für dein Pferd so schön wie möglich gestalten. Auf dieser Seite möchte ich die ein paar Tipps an die Hand geben, wie du dich auf das Shooting vorbereiten kannst, sodass es eine schöne Erfahrung wird und wir emotionale Momente zwischen dir und deinem Pferd festhalten können.

Deine Idee

Bei dem Shooting geht es um euch. Es geht um eure einzigartige Beziehung. Überlege dir deswegen erstmal, was zu dir und deinem Pferd passt, versuche aber nicht zu viele Erwartungen zu haben. Pferde haben ihren eigenen Kopf, haben mal gute und schlechte Tage und vor allem ihre ganz besonderen Eigenheiten. Genau dafür lieben wir unsere Vierbeiner ja auch. Das bedeutet aber auch, dass man nicht alles 100% planen kann, was wir letztendlich machen, hängt zu einem Großteil auch von deinem Pferd ab und um so weniger konkrete Erwartungen du hast, um so entspannter wird die Erfahrung für dich und dein Pferd.

Trotzdem solltest du natürlich eine grobe Vorstellung von dem haben, was du gerne machen würdest. Möchtest du Portraits und Kuschelbilder, Actionbilder im Sattel oder bei der Freiarbeit, Freilaufbilder (übrigens auch ohne Koppel mit Longe auf einer Wiese möglich) oder mehrere Sachen zusammen? Erzähle mir beim Telefonat von deinen Ideen und gemeinsam planen wir den Tag so, dass es zu euch beiden passt.

Location

Welche Location sich für ein Shooting eignet, kommt nicht nur sehr auf deine Ideen, auf dein Pferd, sondern auch auf die Jahreszeit an.

Grundsätzlich ist es aber schön, wenn wir mit dem Pferd wirklich draußen in der Natur sind. Wiesen, Baumgruppen, Wälder oder Gewässer (Seen, Flüsse) bieten eigentlich immer schöne Motive. Besonders schön sind dabei immer etwas wildere Stellen - höheres, ungemähtes Gras, vertrocknete Gestrüppfelder oder wilde Blumenwiesen. Aber auch am Hof sind oftmals schöne Stellen zu finden: ein sandiger Reitplatz mit Bäumen und Büschen am Zaun, eine Allee oder die Koppel. Wenn wir mit dem Pferd auf eine Koppel oder Wiese am Hof gehen können, ist das Pferd noch zu Hause. Es ist in bekannter Umgebung, in der Nähe der Freunde und wahrscheinlich von Grund auf entspannter. Außerdem hat man auf der Koppel auch die Möglichkeit das Pferd frei zu lassen und kann so noch natürlichere und echte Momente einfangen, ob beim Freilauf oder beim Kuscheln.

Selbstverständlich berate ich dich auch bei unserem Telefonat nochmal wegen einer passenden Location. Worauf du jedoch schon vorher achten kannst ist, wo an deiner Wunschlocation die Sonne auf- bzw untergeht und ob es dort störende Gegenstände (Autos, Häuser, Strommasten) gibt.

Zeitpunkt

Wann ist die richte Zeit für ein Fotoshooting?

Genau jetzt! Jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Reiz, ob bunte Blumenwiesen und blühende Obstbäume im Frühling, lange, warme Sommerabende zwischen hohen Wiesen, buntes Herbstlaub und nebelige Sonnenaufgänge oder frostige Wintertage. 

Mit jeder Jahreszeit und (fast) jedem Wetter lassen sich gefühlvolle Momente zwischen dir und deinem Pferd festhalten. 

Bei der Tageszeit orientiert sich unser Shooting immer am Sonnenauf- und Sonnenuntergang, denn in diesen Stunden ist das Licht besonders schön. Sollte es an unserem Shootingtag regnen oder bewölkt sein, verschiebe ich das Shooting zeitlich so, dass wir trotzdem genug Licht haben.

Zeitlicher Umfang

Für das Shooting nehme ich mir im Normalfall 2h Zeit für euch. Das ist genug Zeit, damit wir uns nicht beeilen müssen. Wir können ganz entspannt in das Shooting starten und kleine Pausen zwischendurch machen. Das ist je nach Pferd auch sehr wichtig, denn so ein Shooting fordert mehr Konzentration und Geduld von einem Pferd als oftmals gedacht.

Damit wir wirklich auch eine entspannte und schöne Zeit haben, solltest du für den Tag keinen Zeitdruck oder Stress haben, weder während dem Shooting, noch bei der Vorbereitung. Denn es macht nicht nur viel mehr Spaß, wenn man in Ruhe alles vorbereiten kann, sondern die Entspannung überträgt sich auch auf das Pferd und ihr könnt euch beide besser fallen lassen.

Dein Outfit

Mache dir rechtzeitig Gedanken darüber, was du beim Shooting tragen möchtest. Die wichtigste Regel ist immer: Du sollst dich wohlfühlen und dich selbst wiedererkennen. Ob du in einem fließenden Traumkleid oder ganz casual in Jeans und Shirt vor der Kamera stehen möchtest, hängt natürlich ganz von deinen Wünschen und Vorstellungen ab.

Grundsätzlich gibt es aber ein paar Regeln, an die du dich halten solltest:

  • vermeide wilde Muster und Aufdrucke, sie lenken nur von dir und deinem Pferd ab - dazu zählen Markenlogos, Prints und große, unruhige Muster (Blumen, Karos, ...)

  • halte die Farben schlicht, weiche und gesetzte Töne wirken auf dem Bild viel harmonischer und untermalen die natürlichen Farben, statt von euch abzulenken - eine gute Wahl sind immer natürliche Erdtöne: beige, braun, olive/dunkelgrün, ... eher unvorteilhaft sind bunte, knallige Farben (wobei es auch da immer auf deine Vorstellungen ankommt, es kann auch als Stilmittel bewusst gewählt werden)

  • achte auf die Details, gerade bei Closeup Bilder machen die Details das Bild noch besonderer. Trägst du gerne Schmuck, dann trage gerne Ringe, eine schlichte Kette und Ohrringe, und achte unbedingt auf gepflegte Fingernägel

Das Outfit deines Pferdes

Was dein Pferd trägt hängt natürlich sehr davon ab, was wir machen und was du dir wünschst. 

Ich finde Pferde meistens so nackig wie möglich, ohne viel Ausrüstung am schönsten, denn dann sind sie so, wie sie eben sind. Aber auch bei einem nackigen Pferd solltest du auf bestimmte Dinge achten:

  • Sauberkeit ist natürlich wichtig, wenn du keine Dreck und Mistflecken auf dem Fell haben möchtest

  • sehr staubiges Fell (vor allem im Fellwechsel) kannst du mit einem etwas feuchten (nicht nass!) Lappen abwischen

Möchtest du deinem Pferd mit einem Kopfstück (Knotenhalfter, Lederhalfter, Trense) oder anderem Equipment ausstatten, achte auch dabei auf Sauberkeit.

Bei jedem Shooting habe ich auch immer meine Shootinghalfter dabei. Das ist ein ein minimalistisches, aber stabiles Seilhalfter, das ich leicht wegretuschieren kann. Dieses Halfter kannst du selbstverständlich auch immer ausleihen.

Wie ihr euch vorbereiten könnt

  • Besuche mit deinem Pferd die Orte, an denen wir shooten werden, so kennt dein Pferd bereits die Umgebung und kann sich beim Shooting wohl fühlen.

  • Mache auch gerne mit deinem Pferd vorab genau das, was du beim Shooting machen möchtest, ganz egal ob es Freiarbeit auf der Koppel oder das geduldige Stehen (ohne Fressen) auf einer Wiese ist. Dein Pferd kennt das beim Shooting dann schon und ihr beide wisst, worauf ihr euch einlasst.

  • Organisiere ein oder zwei helfende Hände für dein Shooting, damit du dich wirklich ganz auf eure Zeit konzentrieren kannst. Am besten hat die helfende Person Pferdeerfahrung und kennt dein Pferd.

Mitrbingen

Nimm folgende Dinge für dein Shooting mit

  • Leckerlies (trockene eckerlies oder klein geschnittene Karotten)

  • eine Gerte um das Pferd ggf. positionieren zu können

  • bei Freilaufbildern: ein Knotenhalfter, eine Longe und eine Peitsche

  • ein Tuch, um zwischendurch die Nase des Pferdes sauber zu machen

  • was zu Trinken für dich :)

  • Fliegenspray im Sommer

  • warme Kleidung, Wärmflasche, Handwärmer, Tee an kalten Tagen

  • dein Helferlein

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